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Lesung im Rahmen der Einbürgerungskampagne "Heimat in Zeiten erhöhter Flexibilitätsanforderungen" Lesung mit Prof. Dr. Dr. Olaf Kühne Dienstag, 26. Juni 2012, 19.00 Uhr Saarbrücken Rathaus- Festsaal Das Buch „Heimat in Zeiten erhöhter Flexibilitätsanforderungen“ von Prof. Dr. Dr. Olaf Kühne und Prof. Dr. Annette Spellenberg präsentiert Ergebnisse ihrer empirischen Studien zum Thema Regionale Identitäten und heimatliche Orientierungen. Diese Untersuchung dokumentiert die aktuelle Bedeutung von Heimat anhand einer quantitativen und qualitativen Studie am Beispiel des Saarlandes. Dabei werden die ambivalenten Folgen von Heimatorientierungen ebenso deutlich wie die Vielschichtigkeit des Begriffs, der sich nicht einfach mit einem Ort, Kindheitserfahrungen oder einer Landschaft gleichsetzen lässt. |
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Konzert "MUSIC FOR THE ONE GOD- Musik der drei Weltreligionen" Donnerstag, 19. Juli 2012, 19.30 Uhr Völklingen Versöhnungskirche, Moltkestraße 35 Ein interkulturelles und interreligiöses Konzertprojekt, gefördert von der Europäischen Union und dem Türkischen Staatsministerium für Kultur. Das friedliche Miteinander dreier Weltreligionen – was vielen utopisch erscheint, ist in Istanbul seit Jahrhunderten gelebte Realität. Nachdem die Metropole auf zwei Kontinenten schon im Europäischen Kulturhauptstadtjahr 2010 gezeigt hat, welche Vielfalt sie zu bieten hat, geht mit„One God“ ein weiteres, noch nie da gewesenes Projekt aus dem Schmelztiegel der Religionen und Zivilisationen an den Start. Denn erstmalig erklingt die sakrale Musik von Muslimen, Christen aller Konfessionen und Juden der Stadt gemeinsam in einem Konzert. |
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Vortrag/Gesprächsrunde im Rahmen der interkulturellen Woche Wohlergehen und Sorgen der Menschheit Die Qualität der Weltgesellschaft in den Augen der Erdbewohner Mittwoch, 26. September 2012, 19.00 Uhr Saarbrücken Rathaus-Festsaal Im Prozess der Globalisierung hat sich eine Weltgesellschaft herausgebildet, in der sich die Menschen und ihre Aktivitäten über Länder und Kontinente hinweg beeinflussen. Es ist eine weltweite - von Ungleichheit gekennzeichnete - Sozialstruktur entstanden, die sich langsam aber kontinuierlich wandelt. Im letzten Jahrhundert wurde fortschreitend eine globale Vermessung der Lebensbedingungen und der wahrgenommenen Lebensqualität der Menschheit etabliert. Die bisher übliche volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, die sich nicht auf die Messung des Wohlstands sondern, auf die wirtschaftlichen Aktivitäten einer Bevölkerung bezieht, wurde vermehrt als unzureichend betrachtet. |
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Film im Rahmen der interkulturellen Woche "Der Albaner" von Johannes Naber
(Deutschland, Albanien 2010) Donnerstag, 04. Oktober 2012, 19.00 Uhr Kino 8 1/2 Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken Arben ist jung, arm und Albaner. Statt in die Schule zu gehen, muss er in Griechenland schwarz arbeiten. Dennoch reicht das erarbeitete Geld nicht für seine bettelarme Familie, die in einem kleinen Bergbauerndorf lebt. Und dann kommt noch ein weiteres Problem hinzu: Arben braucht 10.000 Euro, um seine heimliche Liebe Etleva zu befreien. Weil das Mädchen schwanger ist, wird sie von ihrem Clan so lange eingesperrt bis Arben die Mitgift bezahlen kann. Diese will er illegal und ohne jegliche Sprachkenntnisse in Deutschland erarbeiten. In dem fremden Land trifft Arben schließlich auf Slatko (Stipe Erceg), der ihn in eine Schlepperbande einführt. Aus Liebe vergisst Arben alle moralischen Grundsätze und versinkt immer tiefer im Sumpf von Skrupellosigkeit, Naivität und Fanatismus. |
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Film "Ein Augenblick Freiheit" von Arash T. Riahi
(Österreich/Frankreich 2008) Mittwoch, 17. Oktober 2012, 19.00 Uhr Filmhaus Mainzerstraße 8, 66111 Saarbrücken Freiheit – dafür wagen viele Menschen die lebensgefährliche Flucht aus dem Iran. So auch Hassan, seine Frau Lale und ihr gemeinsamer Sohn Kian oder Ali und sein Freund Merdad, die Alis Nichte und Neffen zu deren Eltern nach Wien bringen wollen. Viel Geld zahlen sie an Schlepper, die sie letztlich dazu zwingen, sich zu Fuß über die Grenze in die Türkei zu kämpfen. Dabei entkommen sie nur um Haaresbreite patrouillierenden Milizen. In Ankara angekommen nutzt man die Naivität, die Sprach- und Orientierungslosigkeit der Flüchtlinge schamlos aus. In der türkischen Hauptstadt wohnen auch der optimistische Kurde Manu (Fares Fares), der nur positive Nachrichten in die Heimat schickt, und der Aktivist Abbas, der den politischen Kampf als Pflicht sieht. Die Hoffnung aller ist das UN-Kommissariat, das darüber entscheidet wer als Flüchtling anerkannt wird und wem somit das Recht auf eine neue Heimat und eine neue Chance zuteil wird. Doch der Weg dort hin ist weit … |
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