|

Konzert „Café“ Höfische Musik aus Orient und Okzident – Im Klang ihrer Zeit Pera Ensemble Istanbul Im Rahmen der Interkulturellen Woche Freitag, 10. September 2010, 19.30 Uhr Gebläsehalle am Weltkulturerbe Völklinger Hütte Ein Istanbuler Stadtteil, in dem sich seit der Antike bis heute Menschen verschiedener Herkunft, Religionen und Kulturen treffen, stand Pate bei der Namensgebung des Ensembles. Die Musiker aus Deutschland und der Türkei verfügen über vielfältige Erfahrungen in international renommierten Formationen wie Sarband, Concerto Köln, The English Concert, Akademie für Alte Musik Berlin, Hesperion XXI und dem türkischen Staatsensemble für klassische Musik. „So emanzipiert musizierten Orient und Okzident noch nie miteinander“ und mit „sensationell noch unterbewertet“ urteilte die Presse über die multinationale Formation. Pera bereitet die Klangwelten des Orients und des Okzidents zu einer sinnlichen Mischung für den Konzertsaal auf. Aufregend anders an der Formation ist, dass die europäische und osmanische Kunstmusik nicht nebeneinander auf dem Podium präsentiert werden, sondern eine neue, gemeinsame Klangkultur angestrebt wird. |
|
weiter …
|
|
|

Film / Gesprächsrunde
„Ayla“ von Su Turhan
(Deutschland, 2009) von Su Turhan
Im Rahmen der Interkulturellen Woche
Mittwoch, 29. September 2010, 20.00 Uhr Filmhaus Saarbrücken, Mainzer Straße 8, 66111 Saarbrücken
In diesem Liebesfilm begegnen wir der attraktiven 25-jährigen Ayla, die abseits und tief verletzt von ihrer türkischen Familie, ein selbstauferlegtes Doppelleben in München führt: Tagsüber arbeitet sie als Erzieherin in einem Kindergarten, nachts jobbt sie als aufreizende Garderobiere in einem Club. Sie schätzt die Freiheit, die ihr das Single-Dasein bietet, sehnt sich aber gleichwohl nach Nähe und Geborgenheit. |
|
weiter …
|
|
|

Kabarett
„Leidkultur“ – Kabarett Oriental von und mit Kerim Pamuk
Freitag, 22. Oktober 2010, 20.00 Uhr Das kleine Theater, Ratskeller im Rathaus St. Johann, Eingang Betzenstraße (Unter den Arkaden), Rathausplatz, 66111 Saarbrücken
In seinem dritten Soloprogramm geht Kerim Pamuk dahin, wo es weh tut. Geprägt durch anatolischen Weltschmerz, gepeinigt vom deutschen Grundjammer, durchsiebt er das Leben nach großartigen Momenten des Leidens. Wir sind Papst, haben Hotlinehilfe, Onlinesupport, eine Navi im Auto und die Latte im Kaffee – trotzdem ist heutzutage nichts leicht und alles Wissenschaft. Selbst das Kinderkriegen stellt uns vor unlösbare Fragen: Babyblues oder Stilldemenz? Krabbel- oder Therapiegruppe? Beschneidung oder Konfirmation? Elternzeit oder doch gleich Altersteilzeit? Wir Deutschen haben es schwer oder musste sich je ein Sudanese fragen, welcher Wellnesstyp er ist? Ich leide, also bin ich. Ein Abend zum Schreien & Lachen.
Regie: Martin Maria Blau |
|
weiter …
|
|
|

Vorträge / Gesprächsrunde
Gleich, aber anders Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Medizin
Samstag, 13. November 2010, 10.00 Uhr - 14.00 Uhr Festsaal im Saarbrücker Schloss des Regionalverbands Saarbrücken, Am Schlossplatz 1, 66119 Saarbrücken
Der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland wird in den nächsten Jahren voraussichtlich weiter steigen, so der Bericht des statistischen Bundesamts in Wiesbaden Ende Januar 2010. Im Jahr 2008 hatte fast jede/r fünfte Bürger/in der Bundesrepublik Deutschland (19 %) einen Migrationshintergrund, diese Personen sind entweder selbst zugewandert oder Kinder und Enkel von Zugewanderten. Junge Menschen, ob mit oder ohne Migrationshintergrund, sind gleichermaßen von Erkrankungen betroffen, haben aber individuell unterschiedliche Bedürfnisse und Anliegen. Die Wahrnehmung von Krankheit und Gesundheit und der Umgang mit Krankheit sind kulturell und individuell unterschiedlich und hängen von vielen verschiedenen Faktoren ab. |
|
weiter …
|
|
|

Vortrag / Gesprächsrunde Im Rahmen des FrauenThemenMonats
Kulturelle Einflüsse auf die seelische Gesundheit: Psychosomatische Aspekte bei Migrantinnen
Freitag, 19. November 2010, 19.00 Uhr Stadtgalerie Saarbrücken, Sankt-Johanner-Markt 24, 66111 Saarbrücken Kultursensibilität, interkulturelle therapeutische Kompetenz und interkulturelle Kommunikation sind Schlüsselqualifikationen, die in der Psychologie und Psychotherapie größere Beachtung finden sollten. Interkulturelle Öffnung der psychosozialen Einrichtungen gilt als anzustrebendes Ziel und sollte in Bezug auf Fragen der psychologischen Gesundheitsversorgung in Zuwanderungsgesellschaften diskutiert werden. |
|
weiter …
|
|
|