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LPM

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Jedes vierte Baby hat einen ausländischen Elternteil

 

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes hatte im Jahr 2007 fast jedes vierte Kind mindestens einen ausländischen Elternteil. Bei 684900 auf die Welt gekommenen Kindern waren dies 164000. Dies entspricht einem Anteil von 24 Prozent. 1997 war es nur jedes fünfte Kind gewesen, 2002 lag der Anteil bei 23 Prozent. In den vergangenen zehn Jahren ist damit der Anteil der neugeborenen Kinder mit ausländischen Eltern in Deutschland deutlich gestiegen.

 

Quelle:SZ/afp

 

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Härtere Kriterien, um Deutscher werden zu können

Seit dem 1. September 2008 müssen Menschen, die die deutsche Staatsbürgerschaft beantragen wollen, einen Einbürgerungstest zum Nachweis von „Kenntnissen der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland“ bestehen. Insgesamt enthält der Test 33 Fragen aus einem Katalog mit 300 bundeseinheitlichen und zehn landesspezifischen Fragen – 17 davon müssen richtig beantwortet werden.

Auszüge aus dem Test finden Sie hier .

Die gesamten Fragen in Form von Lernkarten finden Sie auf unserer Homepage im Artikel „Thema: Einbürgerungstest“ unter dem Menüpunkt „Zuwanderungsrecht“.

 

Aber es müssen noch weitere Voraussetzungen erfüllt sein:

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Viele Ausländer zögern beim Schritt zum deutschen Pass

Die Zahl der Einbürgerungen ist im Jahr 2008 im Vergleich zum Vorjahr drastisch zurückgegangen, nämlich um 15 Prozent. Dies geht aus den Antworten auf Parlaments-Anfragen der Linkspartei sowie einer Umfrage der Süddeutschen Zeitung bei einzelnen Ländern hervor. Der Grund: Die Einführung eines schwierigeren Sprachtest bei Einbürgerungen seitens der Bundesregierung vor zwei Jahren. Viele Ausländer hätten Angst, den Test nicht zu schaffen. Allein in Nordrhein-Westfalen wurde eine Abnahme um 20 Prozent registriert. Für die Bundesregierung stelle dies einen Rückschlag dar. Integrationspolitiker hofften, dass mit dem deutschen Pass auch die Verbundenheit zur neuen Heimat wachse. Der Weg zur Einbürgerungs-Urkunde sei zudem mittlerweile mit großen bürokratischen Hürden verbunden. Andererseits gebe es auch einen Teil der EU-Ausländer, die gar nicht an einer Einbürgerung interessiert seien.

Quelle: Roland Preuß, Süddeutsche Zeitung, 29.04.2009

 

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Bevölkerungszahlen Saarland

Zum 31.12.2007 wohnten insgesamt 1.036.598 Menschen im Saarland. Davon hatten 85.632 Personen einen ausländischen Pass, das entspricht 8,3 % der Gesamtbevölkerung. Etwa die Hälfte der Menschen mit Migrationshintergrund hat inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten.

Die Bemühungen um Integration und Chancengleichheit in dieser multikulturellen Gesellschaft zeigen erste Erfolge: Im Bildungsbereich erreichen Migranten inzwischen annähernd die gleichen Bildungsabschlüsse.

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Die Mär von den Parallelgesellschaften

Wissenschaftler stellen gängige Thesen

über Integration in Frage

In jüngerer Vergangenheit wurden so genannte Parallelgesellschaften für mangelnde Integration von Ausländern verantwortlich gemacht. Daten von Wissenschaftlern scheinen diese Thesen jetzt zu widerlegen. 

Dass „Parallelgesellschaften“ von Ausländern Schuld sind an mangelnder Integration, Sprachproblemen und Gewalt, ist eine gängige These in der politischen Debatte. Das Berliner Wissenschaftszentrum (WZB) stellt sie jetzt jedoch in Frage. Weder gebe es in diesem Umfang tatsächlich Ausländerghettos in Deutschland, noch hätten Bevölkerungskonzentrationen in bestimmten Stadtvierteln automatisch so starke negative Wirkungen, stellen die Wissenschaftler um die Dozentin Karen Schönwälder fest.

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Die Zielländer der Migranten

Von den weltweit 191 Millionen Migranten lebten im Jahr 2005 in

USA:   38,4

Russland:  12,1

Deutschland:  10,1                  

Ukraine:  6,8

Frankreich:6,5

 Angaben in Millionen

Quelle: Vereinte Nationen, Deutsche Stiftung Weltbevölkerung

 

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Deutschland: Asylbewerber und Spätaussiedler 2005 

ImageAsylbewerber: 2005 wurden in Deutschland 42.908 Asylanträge gestellt, davon 28.914 Erstanträge. Dies waren rund 7.217 Anträge weniger als im Vorjahr (14,4 %). Der Trend sinkender Asylbewerberzahlen hielt damit auch im vergangenen Jahr an (siehe Grafik 1). Hauptherkunftsländer waren Serbien und Montenegro (19,1 %), die Türkei (10,2 %) und der Irak (6,9 %). Nach Angaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge entfielen mehr als ein Drittel (36,2 %) aller seit Januar 2005 gestellten Erstanträge auf diese drei Länder.
www.bamf.de

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Jeder zehnte Schüler ist Ausländer

Von den 9.625.000 Schülern in Deutschlands allgemein bildenden Schulen haben rund 951.000, also knapp 10 %, nicht die deutsche Staatsangehörigkeit (Schuljahr 2004/05). An den beruflichen Schulen ist die Ausländerquote mit 7,1 % deutlich geringer (Schuljahr 2003/04; s. Tabellen). Allerdings geben diese Zahlen nicht die ganze Wirklichkeit bezüglich der Schüler mit Migrationshintergrund wieder: nicht enthalten sind die inzwischen eingebürgerten Schüler aus Migratenfamilien, ebenso wenig die Kinder deutschstämmiger Spätaussiedler. Aus diesen Zahlen sind dennoch einige Ungleichgeweichte (in den Zahlen) klar erkennbar: Ausländerkinder sind vor allem im Vorschulbereich und in den Hauptschulen überrepräsentiert, ebenso an Sonderschulen und - überraschend - an Abendschulen. Dafür sind sie an weiterführenden Schulen wie Realschulen und Gymnasien weniger stark vertreten. Besonders attraktiv für Ausländer scheint die integrierte Gesamtschule mit ihrer größeren Durchlässigkeit zu höheren Bildungsstufen zu sein. (MZ)

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Jede sechste Ehe ist binational

Wiesbaden. Die bei deutschen Männern beliebtesten ausländischen Ehepartner sind Polinnen, bei den deutschen Frauen sind es Türken. Das teilte das Statistische Bundesamt Mitte November 2005 mit. Bei 16,5 % der 396.000 Paare, die sich 2004 in Deutschland das Jawort gaben, hatte mindestens einer von beiden nicht die deutsche Staatsbürgerschaft. Das ist etwa jede sechste Eheschliessung. Mehr als 4.900 deutsche Männer heirateten eine Polin. Am zweitbeliebtesten waren Thailänderinnen (knapp 2.300) vor Russinnen, Rumäninnen (knapp 2.200) und Türkinnen (knapp 1.800). Einen Türken als Ehepartner wählten 4.900 deutsche Frauen. Am zweithäufigsten waren Heiraten mit Italienern (1.800) vor Männern aus Serbien und Montenegro (1.500) sowie US-Amerikanern (1.250) und Briten (880). (esf)

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Schily: Zahl der Asylanträge auf Rekordtief

Berlin. Im ersten Halbjahr 2005 wurden in Deutschland 14.428 Asylerstanträge gestellt. Damit ist die Zahl der Asylbewerber im Vergleich zum 2. Halbjahr 2004 noch einmal um 2.497 Personen (-14,8 %) gesunken. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, dem ersten Halbjahr 2004, ging die Zahl der Asylbewerber um 4.254 Personen (-22,8 %) zurück.

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Jeder dritte Türke eingebürgert

Nach den am 20. Juli 2005 durch das Statistische Bundesamt bekannt gegebenen Einbürgerungszahlen für das Jahr 2004 hat sich die Zahl der Türkinnen und Türken in der Bundesrepublik mit deutschem Pass auf insgesamt 840.000 erhöht. Damit ist fast jeder dritte der 2,6 Mio. türkischstämmigen Menschen zwischen Alpen und Nordsee eingebürgert. Den Angaben zufolge wurden im Jahre 2004 44.465 Personen türkischer Herkunft eingebürgert.

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