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Vorwort zur Veranstaltungsreihe 2013 ESSEN… nur ESSEN? Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen, liebe Freunde,
wenn ein im interkulturellen Bereich tätiger Verein das Thema „Essen“ für eine Veranstaltungsreihe auswählt, denkt man wahrscheinlich in erster Linie an Döner, Sushi und Pizza. Wir möchten Döner, Sushi und Pizza nicht ausdrücklich ausklammern, aber sie stehen nicht im Mittelpunkt unseres diesjährigen Veranstaltungsprogramms. Mit der Veranstaltungsreihe „ESSEN… nur ESSEN?“ möchten wir aufzeigen, wie tief und intensiv die Nahrung und Ernährungsweise Einblick in verschiedene Kulturen geben können. Essen hat neben dem Genuss und „Satt werden“ kulturelle, ökonomische, ethische, politische, philosophische, religiöse und noch viele weitere Dimensionen. „Du bist, was Du isst“, so sagt man. Wenn wir diese Aussage erweitern um die Aspekte wie und wann wir essen, können wir – übertrieben gesagt – vielfältige psychologische Analysen über einzelne Individuen oder Kulturen durchführen.
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Vorwort zur Veranstaltungsreihe 2012 "Orientierung in Zeiten der Globalisierung" Liebe Freunde von Ramesch, was passiert in dieser Welt? Wenn Sie die Nachrichten hören oder lesen, werden Sie überwältigt von den Ereignissen in fernen Ländern, in Deutschland, in Ihrem Heimatort, aber auch in Ihrem Viertel. War früher alles anders? War früher alles besser? Ist an allem die Globalisierung Schuld? Ich weiß es nicht. Globalisierung: für die einen das Teufelswort, mit dem sie die Macht der Finanzmärkte, die Kriege, die Ausbeutung verbinden; für die andern bedeutet sie eine Chance, die Humanisierung zu verbreiten, sich zu solidarisieren mit den benachteiligten Völkern. Globalisierung ist jedoch kein neues Phänomen. Sie begann mit den ersten Handelsbeziehungen zwischen den fernasiatischen, den orientalischen und den europäischen Völkern. Es gibt sie seit dem Bestreben, die eigene Religion zu verbreiten und seit der Entdeckung Amerikas. Im vergangenen und in diesem Jahrhundert hat aber die Globalisierung durch die Industrialisierung, die Entwicklung der Kommunikationstechnologien, durch die Öffnung der Finanz- und Wirtschaftsmärkte und durch die Migration eine neue Dimension bekommen: es treffen unweigerlich verschiedene Kulturen aufeinander. |
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Staatssekretärin Gaby Schäfer gratuliert dem Verein Ramesch zum 20-jährigen Bestehen Der Verein Ramesch – Forum für interkulturelle Begegnung e.V. feiert am 17. November um 18 Uhr im VHS-Zentrum in Saarbrücken sein 20-jähriges Bestehen. Gaby Schäfer, Staatsekretärin im Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport und Integrationsbeauftragte der saarländischen Landesregierung, überbringt die Glückwünsche der Landesregierung und würdigt in ihrem Grußwort die konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit. |
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Presseerklärung Jahresprogramm 2011 „Klischee und Realität“ Die Veranstaltungsreihe 2011 des Vereins Ramesch e.V. ist dem Thema „Klischee und Realität“ gewidmet. In allen Kulturen gibt es Vorstellungen über andere Personengruppen. Auch jeder einzelne Mensch hat klischeehafte Bilder über andere, ihm oft fremd vorkommende Kulturen im Kopf. Es stellt sich jedoch die Frage, wie solche Wahrnehmungen entstehen und sich verfestigen und welche Chancen, aber auch Gefahren die Verbreitung von undifferenzierten Bildern für die gesellschaftliche Entwicklung haben. In Deutschland leben zurzeit mehr als 15 Millionen Menschen mit einem anderen kulturellen Hintergrund. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung beträgt knapp 19 Prozent.
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Klischee und Realität Eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums
Vorwort Ikbal Berber, M.A. Präsidentin von Ramesch e.V. Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
„Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom“ (Albert Einstein) Und dennoch stellen wir uns der Herausforderung immer wieder von neuem: der Herausforderung bestehende Vorurteile und Klischees zu hinterfragen und hinterfragen zu lassen.
„Die Deutschen sind pünktlich, die Türken gastfreundlich, die Süd- und Mittelamerikaner tanzen Salsa und Tango, die Afrikaner trommeln, die Inderinnen tragen Sari, die Asiaten sind weise, ....“ Unendlich vielfältig sind die Bilder in unseren Köpfen: die Bilder über Menschen und Sachverhalte, die uns fremd sind oder fremd anmuten.
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Grußwort der Ministerin Meine sehr verehrten Damen und Herren, es ist mir eine große Freude, dem Verein Ramesch e. V. im Namen der Saarländischen Landesregierung die Glückwünsche zu seinem 20-jährigen Bestehen auszusprechen.
20 Jahre Ramesch heißt Engagement und Kampf gegen Ausländerfeindlichkeit und fremdenfeindliche Erscheinungsbilder, bedeutet Angebote zur Verbesserung der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund, steht für bürgerschaftliches und gesellschaftspolitisches Engagement zur Förderung von Toleranz, Respekt sowie friedlichem und partnerschaftlichem Zusammenleben.
Ramesch steht aber auch für die Begriffe Prävention und Aufklärung, interkulturelle Öffnung unserer Gesellschaft, interreligiöser Dialog und Bildungsarbeit.
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Ramesch bekommt den Preis "Jugendmedizin 2010" Der Verein Ramesch – Forum für Interkulturelle Begegnung e.V. aus Saarbrücken wurde am 05. März 2010 im „Congress Centrum Neue Weimarhalle“ in Weimar mit dem Preis „Jugendmedizin 2010“ ausgezeichnet.
Ramesch e.V. erhält den Preis für seinen Einsatz zur Verbesserung der Situation von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund sowie für seinen aktiven Einsatz für Akzeptanz und Integration von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Kultur durch Begegnung und Kommunikation auf der Grundlage der Gleichwertigkeit aller Menschen und dem friedlichen und gleichberechtigten Miteinander. |
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Veranstaltungsreihe 2010 "Gesundheit und Migration"
Vorwort „Gesundheit“ wünschen wir einander zu vielen Gelegenheiten Ikbal Berber, M.A. Präsidentin von Ramesch e.V. In Meyers Lexikon wird der Begriff Gesundheit definiert als das „normale (bzw. nicht krankhafte) Befinden, Aussehen und Verhalten sowie das Fehlen von der Norm abweichender und laboratoriumsmedizinischer Befunde“. Nach dem Postulat der WHO ist Gesundheit ein „Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheiten und Gebrechen“.
In allen Kulturen gehört Gesundheit zu den höchsten und wichtigsten Gütern. Ist aber auch das Verständnis von Gesundheit in allen Kulturen das gleiche oder wird sie je nach kulturellen Bedingungen anders interpretiert? Die Wahrnehmung von Krankheit und Gesundheit ist individuell unterschiedlich. Sie steht auch oft in Zusammenhang mit Alter, sozialem Umfeld, Bildungsstand und anderen Parametern. |
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Veranstaltungsreihe 2010 "Gesundheit und Migration" Grußwort der Minister
Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerin für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport Georg Weisweiler, Minister für Gesundheit und Verbraucherschutz
Bei nahezu 17 Prozent der saarländischen Bevölkerung liegen die Wurzeln ihrer Herkunft in anderen Ländern und Kontinenten. Obwohl viele von ihnen in unserer Gesellschaft integriert sind, gibt es aber immer noch gesellschaftliche Bereiche, in denen ihre Teilhabe- und Teilnahmemöglichkeiten nicht im erforderlichen Umfang gewährleistet sind. Dies gilt insbesondere für den Zugang zur Gesundheitsversorgung. Neben sprachlichen Problemen sind es oft kulturell und sozialisationsbedingte Unterschiede, die dies erschweren. Neuere bundesweite Studien belegen dies. Insbesondere Angebote der Prävention und der Gesundheitsförderung werden immer noch seltener von Menschen mit Migrationshintergrund in Anspruch genommen als von denen ohne Migrationshintergrund. |
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GRUSSWORT: Wissenschaft, Wirtschaft, Migration Joachim Rippel, Minister für Wirtschaft und Wissenschaft des Saarlandes: Integration ist lebenslange Aufgabe Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kompetenz bringt Wirtschaft und Wissenschaft weiter voran Die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund berührt alle Phasen des Lebens. Sie beginnt idealerweise schon bei der frühkindlichen Erziehung im Kindergarten oder der Kindertagesstätte und setzt sich über die Schulausbildung, über die berufliche Ausbildung oder das Studium bis ins Berufsleben mit aktiven Phasen der Weiterbildung fort. Für alle diese Lebensabschnitte gibt es mittlerweile Projekte, die besonders Menschen mit Migrationshintergrund zugutekommen. Die Erreichbarkeit und die Strategien hängen von vielen Faktoren, vom ersten Kontakt mit der neuen Heimat und nicht zuletzt vom persönlichen bereits erreichten Bildungsstand, ab. So ist die Integration in den Wissenschaftsbetrieb unserer Hochschulen, sowohl für Studierende als auch für Wissenschaftler für den internationalen Forschungsstandort Saarland gelebte Selbstverständlichkeit. Das gilt besonders für unsere Exzellenzcluster oder die Treffen im Schloss Dagstuhl, dem Leibniz-Zentrum für Informatik, das mittlerweile ein weltweit anerkanntes Begegnungszentrum für Informatik geworden ist. Hier treffen sich international führende Spitzenforscher, vielversprechende Nachwuchswissenschaftler und Praktiker, um sich über ihre aktuelle Forschung auszutauschen. |
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PRESSEERKLÄRUNG Veranstaltungsreihe 2009 „Wissenschaft, Wirtschaft, Migration“ Mit der Veranstaltungsreihe „Wissenschaft, Wirtschaft, Migration“ möchte Ramesch e.V. zeigen, dass mit Migration auch ökonomische Chancen und wissenschaftliche Wettbewerbsvorteile für den Standort Deutschland verbunden sind. In zahlreichen Bereichen von Wissenschaft und Wirtschaft sind Menschen mit Migrationshintergrund bereits erfolgreich. Sie haben teilweise neue Wirtschaftsbereiche aufgebaut und somit Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen. Mit unserer ambitionierten Veranstaltungsreihe, zu der wir regional und überregional bekannte Referenten/innen, Wissenschaftler/innen, Unternehmer/innen und Kulturschaffende Künstler/innen eingeladen haben, möchten wir insbesondere unser Augenmerk gerade auf diese Menschen richten; eben auf diejenigen, die es trotz widriger Umstände geschafft haben, erfolgreich zu sein. Denn sie müssen meist einen ungleich höheren Arbeits- und Energieaufwand zur Erreichung ihrer Ziele auf sich nehmen als ihre Kolleginnen und Kollegen ohne Migrationshintergrund. Außerdem möchten wir mit unseren Veranstaltungen Vorteile für Wirtschaft und Wissenschaft in Deutschland aufzeigen, die sich aus diesen sozialen und arbeitspolitischen Entwicklungen ergeben. |
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