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Vorwort zur Veranstaltungsreihe 2013 ESSEN… nur ESSEN?
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen, liebe Freunde, wenn ein im interkulturellen Bereich tätiger Verein das Thema „Essen“ für eine Veranstaltungsreihe auswählt, denkt man wahrscheinlich in erster Linie an Döner, Sushi und Pizza. Wir möchten Döner, Sushi und Pizza nicht ausdrücklich ausklammern, aber sie stehen nicht im Mittelpunkt unseres diesjährigen Veranstaltungsprogramms. Mit der Veranstaltungsreihe „ESSEN… nur ESSEN?“ möchten wir aufzeigen, wie tief und intensiv die Nahrung und Ernährungsweise Einblick in verschiedene Kulturen geben können. Essen hat neben dem Genuss und „Satt werden“ kulturelle, ökonomische, ethische, politische, philosophische, religiöse und noch viele weitere Dimensionen. „Du bist, was Du isst“, so sagt man. Wenn wir diese Aussage erweitern um die Aspekte wie und wann wir essen, können wir – übertrieben gesagt – vielfältige psychologische Analysen über einzelne Individuen oder Kulturen durchführen. |
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Frieden unter den Religionen Sonntag, 23. Juni 2013, 15 Uhr Saarwiesen (am Staatstheater, im Zelt)
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 KONZERT
Alla Turca Festival „Grenzgänger“
Kapiko - Ethnojazz aus Istanbul Samstag, 17. August 2013, 20.00 Uhr
Alla Turca Kollektif - Bach in Istanbul Sonntag, 18. August 2013, 18.00 Uhr ; jeweils in der Johanneskirche Saarbrücken
„Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen“ wusste schon Dichterfürst Goethe. Dass uns tatsächlich mehr verbindet als trennt, konnten Hunderte saarländische Konzertbesucher in den beiden letzten Jahren mit den vollständig ausverkauften Produktionen „Café“ und „One God“ erfahren, bei denen türkische und europäische Musik sich nicht nur einander begegneten, sondern zu einer grenzenlosen Musik verwoben wurden. Grund genug, dieses Jahr nachzulegen und das erste Alla Turca Festival in der Saarbrücker Johanneskirche mit alter und neuer Musik aus Istanbul, der Brücke zwischen Ost und West, unter dem Motto „Grenzgänger“ an den Start gehen zu lassen. In einzigartigen, innovativen Konzertformaten auf internationalem Spitzenniveau begegnen sich Menschen, Kulturen und Religionen.
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Im Rahmen der Interkulturellen Woche
Film „Kebab Connection“ (TV Komödie / Deutschland 2005) von Anno Saul mit Denis Moschitto und Nora Tschirner Mittwoch, 25. September 2013, 19.00 Uhr Filmhaus, Mainzerstraße 8, 66111 Saarbrücken
Der 21-jährigeIbrahim,kurzIbo,einkreativ-chaotischerTürkeausdemHamburger Schanzenviertel, ist ein absoluter Bewunderer von Bruce Lee. Aus diesem Grund wünscht er sich nichts sehnlicher, als den ersten deutschen Kung Fu-Film zu drehen und dadurch in die Filmgeschichte einzugehen. Über einen Werbespot, den İbo für den Dönerladen seines Onkels Ahmet dreht, kommt er seinem Ziel näher. Doch dieser Werbespot „Für zwei Handvoll Döner“, der einem höchst professionellen Kung-Fu-Film gleicht, gefällt Onkel Ahmet zunächst absolut nicht. Das Kinopublikum hingegen reagiert begeistert und strömt fortan nach den Kinovorstellungen in Ahmets Dönerladen „King of Kebab“. Nun hat plötzlich auch Ahmet ein Faible für die Werbespots seines Neffen und Ibo sieht sich in Gedanken schon als künftigenOscar-Preisträger. |
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 DOKUMENTARFILM
„Hunger“ (Deutschland/Mauretanien/Kenia/Indien/Brasilien/Haiti 2010) von Marcus Vetter Mittwoch, 09. Oktober 2013, 19.00 Uhr Kino 8 ½, Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken
Der 90-minütige Dokumentarfilm »Hunger« erzählt, wie Menschen, Gruppen und Organisationen darum ringen, eine der schlimmsten sozialen, politischen und ökonomischen Probleme unserer Tage zu lösen: den Hunger in der Welt. In fünf Ländern stellen Marcus Vetter (SWR) und Karin Steinberger (SZ) die Frage, wie Menschen mit dem Hunger leben, und warum so viele Konzepte der Entwicklungspolitik versagt haben. Von Haiti, wo die mittellosen Bauern mit den Zauberworten Freihandelspolitik und Strukturanpassung gelockt wurden, bis nach Kenia, wo ganze Landstriche seit Jahren von Lebensmittelhilfe abhängig sind. Marcus Vetter und Karin Steinberger suchen nach Ansätzen, wie sich die Entwicklungsländer aus der Umklammerung der Ersten – der reichen Welt – lösen können. Marcus Vetter (Buch und Regie) hat für seine Dokumentationen bereits zahlreiche Preise (u. a. Deutscher Filmpreis, Grimmepreis) erhalten. Karin Steinberger (Autorin) ist Redakteurin der Süddeutschen Zeitung und wurde für ihre Reportagen mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Medienpreis für Menschenrechte.
Kino 8 ½ Ramesch – Forum für Interkulturelle Begegnung e.V. |
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