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Klischee und RealitätEine Veranstaltungsreihe im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums Vorwort Ikbal Berber, M.A. Präsidentin von Ramesch e.V. Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
„Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom“ (Albert Einstein) Und dennoch stellen wir uns der Herausforderung immer wieder von neuem: der Herausforderung bestehende Vorurteile und Klischees zu hinterfragen und hinterfragen zu lassen.
„Die Deutschen sind pünktlich, die Türken gastfreundlich, die Süd- und Mittelamerikaner tanzen Salsa und Tango, die Afrikaner trommeln, die Inderinnen tragen Sari, die Asiaten sind weise, ....“ Unendlich vielfältig sind die Bilder in unseren Köpfen: die Bilder über Menschen und Sachverhalte, die uns fremd sind oder fremd anmuten.
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Vorwort„Gesundheit“ wünschen wir einander zu vielen GelegenheitenIkbal Berber, M.A. Präsidentin von Ramesch e.V.
In Meyers Lexikon wird der Begriff Gesundheit definiert als das „normale (bzw. nicht krankhafte) Befinden, Aussehen und Verhalten sowie das Fehlen von der Norm abweichender und laboratoriumsmedizinischer Befunde“. Nach dem Postulat der WHO ist Gesundheit ein „Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheiten und Gebrechen“.
In allen Kulturen gehört Gesundheit zu den höchsten und wichtigsten Gütern. Ist aber auch das Verständnis von Gesundheit in allen Kulturen das gleiche oder wird sie je nach kulturellen Bedingungen anders interpretiert? Die Wahrnehmung von Krankheit und Gesundheit ist individuell unterschiedlich. Sie steht auch oft in Zusammenhang mit Alter, sozialem Umfeld, Bildungsstand und anderen Parametern.
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Ramesch Forum In unserer jährlichen Veranstaltungsreihe reagieren wir auf aktuelle Ereignisse und Problemfelder. Wir greifen die Anliegen von Mehrheiten wie von Minderheiten in unserer Gesellschaft auf und weisen zugleich über diese hinaus auf notwendige Veränderungen und konkrete Handlungsmöglichkeiten hin. Der Schwerpunkt der Reihe wechselt jährlich und zielt neben der Aktualität besonders auf eine möglichst große Praxisnähe. |
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Wissenschaft, Wirtschaft, Migration Vorwort der Präsidentin Und es gibt sie doch! Der öffentliche migrationspolitsche Diskurs ist noch immer stark an Defiziten in unterschiedlichen Lebensbereichen orientiert. Auch die im Januar veröffentlichte Studie „Ungenutzte Potentiale“ des Berlin-Instituts legt dort den Schwerpunkt. Wir sehen es nun als unsere Aufgabe an, verstärkt darauf hinzuweisen, dass es bereits zahlreiche Menschen mit Migrationshintergrund gibt, die in vielen Bereichen von Wissenschaft und Wirtschaft als erfolgreiche Unternehmer/innen, Berater/innen und Wissenschaftler/innen tätig sind und Anerkennung finden. So arbeiten multikulturelle Teams nachweislich besonders effizient und erzielen überdurchschnittliche Ergebnisse. |
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 Kunst, Migration, Identität
Grußwort der Vorsitzenden Unsere Veranstaltungen hatten in den vergangenen Jahren immer die Situation der Migranten zum Thema. Es wurde analysiert, wie in den behandelten Gebieten die Gleichberechtigung und Integration der Zuwanderer gefördert werden kann. Die Veranstaltungen wurden mit Musik, Aufführungen Darstellender Kunst und Ausstellungen begleitet. Alle mitwirkenden Künstler hatten Migrationshintergrund. Durch sie haben die Teilnehmer eine neue Form der Kunst erleben können. Eine Form, die einerseits vertraut und doch fremd zugleich war. Ohne großes Aufsehen, fast nebenbei, unauffällig und wie selbstverständlich entstand durch Menschen, die sich in mehreren Kulturen sicher fühlen, ein neuer Weg in der Kunst. |
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In Bewegung –Sport und Integration Grußwort der Vorsitzenden Sind Sie sportlich aktiv? Ja? Dann kennen Sie bestimmt mindestens einen Mann oder eine Frau mit ausländischem Namen persönlich. Interessieren Sie sich für Sport, auch ohne selbst aktiv zu sein, dann haben Sie im Zusammenhang mit Sportnachrichten viele ausländische Namen gelesen oder gehört. Ohne Asamoah, Odonkor, Klose und Neuville können wir uns unser „Sommermärchen“ nicht mehr vorstellen. Ich habe jedenfalls nie darüber nachgedacht, woher diese Menschen kommen, ob sie ausländischer Herkunft sind oder nicht. Sie sind in erster Linie Mitglieder einer Mannschaft. Sie gehören dazu. Sie strengen sich mit den anderen gemeinsam an, um für die Mannschaft das Beste zu geben. Das ist Integration! Auf gleicher Augenhöhe kommunizieren, gleichwertig sein, Akzeptanz erfahren, dazu gehören. Dies ist nicht nur im Spitzensport gegeben. Wenn Sie die Sportvereine in Ihrer Umgebung genauer anschauen, werden Sie feststellen, dass Menschen ausländischer Herkunft in allen Sportarten vertreten sind. Der Sport hat etwas Besonderes. Die Regeln sind international. Es bedarf keiner besonderen Sprachkompetenz, um mit Anderen Fußball zu spielen oder um die Wette zu rennen. |
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Integrationsmedium Sport Grußwort der Ministerin für Inneres, Familie, Frauen und Sport des Saarlands Die Integration zugewanderter Menschen ist in den letzten Jahren zu einem zentralen innenpolitischen Thema geworden, und ich freue mich, dass bundesweit ein Regelungs- und Gestaltungsprozess in Gang gekommen ist, der neben einer verstärkten Planung und Steuerung der Integration vor allem darauf zielt, zentrale Integrationsdefizite, Potentiale und Kompetenzen zu identifizieren und für die jeweiligen Handlungsfelder der Integration, konkrete Lösungen und zugleich Kriterien für deren Evaluierung zu entwickeln. Zu den besonderen Handlungsfeldern der Integration gehört ohne Zweifel der Sport. |
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Auftaktveranstaltung Wie kann Integration durch Sport gelingen? Donnerstag, 22. März 2007, 19.00 Uhr Landtag des Saarlandes, Saarbrücken Die Auftaktveranstaltung zur Veranstaltungsreihe „In Bewegung: Sport und Integration“ nähert sich der Frage, wie Integration durch Sport gelingen kann, aus zwei Perspektiven: Frau Prof. Dr. Christa Kleindienst-Cachay setzt sich mit der Fragestellung auseinander, ob und wie Sozialisation und Integration durch Sport gelingen können. Die Sportlerin Frau Ebru Shikh Ahmad spricht in ihrer Funktion als Integrationsbotschafterin von ihren persönlichen Erfahrungen und darüber,was Sport für die Integration leisten kann und welche Werte sie in ihrer Funktion vermitteln möchte.
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Inhaltsverzeichnis Aktuelle Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie immer in unserer Rubrik "Aktuelles" Auftaktveranstaltung „Wie kann Integration durch Sport gelingen?“ Donnerstag, 22. März 2007, 19.00 Uhr Tanzsport/ Multimediale Aufführung: Grenzenlose Bewegung Samstag, 21. April 2007, 19.00 Uhr Fortbildung: Sport interkulturell Donnerstag, 26. April 2007, 18.00 Uhr Putzfrauenkabarett: Sport-Kültür gleich Leid-Kültür Samstag, 5. Mai 2007, 19.30 Uhr |
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 Auftakt zum Ramesch Forum 2006
Zur Auftaktveranstaltung unserer diesjährigen Programmreihe „Unterwegs: Frauen – Migration – Integration“ möchten wir Sie herzlich einladen! Wir würden uns freuen, Sie am Donnerstag, 23. März 2006 um 19.00 Uhr zum Thema "Frauen in der Migration" im Saarländischen Landtag willkommen zu heißen. Referentinnen des Abends sind Frau Prof. Dr. Ursula Boos-Nünning (Universität Duisburg-Essen) und Frau Schahrzad Farrokhzad (Dozentin und Promotionsstudentin). Die Veranstaltung beruht auf der Untersuchung Viele Welten leben, einer Studie zu den Lebenslagen von Mädchen und jungen Frauen mit griechischem, italienischem, jugoslawischem, türkischem und Aussiedlerhintergrund. Musik: Elmira Christensen, Cello Eröffnung: Ikbal Berber, Vorsitzende Ramesch Annegret Kramp–Karrenbauer, Ministerin für Inneres, Familie, Frauen und Sport Weitere Informationen: bitte auf Bild klicken!
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 Ramesch Forum 2006 "Unterwegs: Frauen - Migration - Integration" Grußwort der Vorsitzenden Unterwegs: Die Frau ist unterwegs; unterwegs in ihrer Entwicklung, unterwegs zum Erfolg, unterwegs auf dem Globus. Und das ist das Thema unserer Veranstaltungsreihe in 2006. Weltweit haben Migrationsbewegungen zugenommen. Über die Hälfte der Migrierenden sind Frauen, deren Migrationsmotiv sich meistens mit dem der Männer deckt. Denn auch Frauen - wie die Männer- sind unterwegs, da sie im Ausland studieren oder arbeiten wollen oder weil sie vor Krieg und Gewalt fliehen. Das Bild von Frauen und Mädchen ausländischer Herkunft ist geprägt von der Vorstellung eines armen, schwachen, hilfsbedürftigen Wesens, das abhängig und ungebildet ist. Der Migrantin wird meistens eine Opferrolle zugeschrieben, in der ihr Handlungsunfähigkeit unterstellt wird. Die Untersuchungen, die sich mit der ausländischen Frau beschäftigen, orientieren sich meistens am Defizitansatz. Wissenschaftliche Untersuchungen, die Ressourcen und Potentiale der Migrantinnen berücksichtigen, sind leider sehr selten. |
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