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Elternnachmittag im Kindergarten "Rasselbande"
St. Wendel, 22. Februar 2006
 
Im Rahmen des Projektes "Interkulturelles Lernen" veranstaltet Ramesch einen Workshop unter der Leitung von Eva Lajko im Kindergarten "Rasselbande" in St. Wendel. Die zehn Workshopeinheiten finden zum Thema Ungarn statt und sollen den Kindern spielerisch näher bringen, wie die Menschen in einer anderen Kultur denken, leben und handeln.

Der Verein Ramesch legt bei der Durchführung der Workshops großen Wert darauf, dass die Eltern in die Thematik mit einbezogen werden, denn die interkulturelle Sensibilisierung der Eltern unterstützt die Arbeit in den Workshops und trägt zu einem friedlichen Miteinander bei. Zuvor war für die Erzieherinnen eine Fortbilung zum Thema interkulturelle Sensibilisierung angeboten worden. Am 22. Februar waren schließlich alle Eltern eingeladen, um mehr über die Workshops, die seit ein paar Wochen im Kindergarten stattfinden, zu erfahren.

Alle Interessierten wurden sehr herzlich empfangen. In einem Raum, der schon mit Basteleien von den Kindern aus dem Ungarn-Workshop geschmückt war, waren Tische für Kaffee und Kuchen gedeckt. Die Kinder hatten am Tag zuvor extra mehrere Sorten Kuchen gebacken.

Zum Einstieg stellte der Geschäftsführer von Ramesch, Asgar Abbaszadeh, die Arbeit und Ziele des Verein Ramesch vor. Gemeinsam mit den Eltern und Erzieherinnen wurde dann die Bedeutung von Interkulturalität im alltäglichen Leben erörtert und am Beispiel einer lustigen Geschichte des Autors Rafik Schami veranschaulicht.

Anschließend stellte sich die Projektleiterin Eva Lajko den Eltern vor, die die meisten schon aus den Erzählungen der Kinder kannten. Eva Lajko erzählte, dass sie zwar in Deutschland aufgewachsen sei, ihre Eltern aber aus Ungarn stammten und sie somit in beiden Kulturen, der deutschen und der ungarischen zuhause sei.

Sie berichtete von ihrer Heimat Ungarn, den kulturellen Bräuchen, und den Erfahrungen die sie in ihrer Kindheit aufgrund kultureller Unterschiede in den jeweiligen Ländern gemacht hatte. Dann erklärte sie den Eltern ihre Vorgehensweise bei der Workshopgestaltung. Bei ihrer Arbeit, so Eva Lajko, spiele die Wahrnehmung eine zentrale Rolle und sei Bestandteil von Tänzen, Lieder oder Geschichten, die sie mit den Kindern behandele.

Die Eltern hörten gespannt zu, denn zuhause erzählten die Kinder jedesmal fasziniert, was sie mit Eva gelernt hatten. So kannten die Eltern schon einige Workshopthemen aus Sicht ihrer Kinder, wie zum Beispiel die Geschichte von dem Riesen, der am Plattensee wohnt, und hin und wieder einen starken Sturm über den See fegen lässt. So fanden es die Eltern umso interessanter, die Inhalte aus Sicht der Projektleiterin zu hören und die Hintergründe der einzelnen Themen zu erfahren. Der Elternnachmittag mit Ramesch und Eva Lajko war eine gelungene und informative Veranstaltung, und die Eltern schienen nun die Begeisterung ihrer Kinder für Ungarn nachvollziehen zu können.

Sarah Grötschel 

 
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