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LPM

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ImageLiebe Freundinnen und Freunde des Vereins,


für Ramesch war das Jahr 2009 intensiv und ereignisreich. Neben unseren ständigen Angeboten wie interkulturelle Pädagogik, Workshops und Beratung in verschieden Einrichtungen zu Themen des interkulturellen Zusammenlebens fand wie immer eine Veranstaltungsreihe statt.

Unter dem Motto „Wissenschaft, Wirtschaft, Migration" wollten wir insbesondere unser Augenmerk gerade auf diese Menschen richten; eben auf diejenigen, die es trotz widriger Umstände geschafft haben, erfolgreich zu sein. Denn sie müssen meist einen ungleich höheren Arbeits- und Energieaufwand zur Erreichung ihrer Ziele auf sich nehmen als ihre Kolleginnen und Kollegen ohne Migrationshintergrund.

Außerdem wollten wir mit unseren Veranstaltungen Vorteile für Wirtschaft und Wissenschaft in Deutschland aufzeigen, die sich aus diesen sozialen und arbeitspolitischen Entwicklungen ergeben.
In Vorträgen und Gesprächsrunden mit namhaften Referentinnen und Referenten wurden diese politischen, sozialen und ökonomischen Gesichtspunkte mit empirischen Studien untermauert. Parallel dazu stellen sich Personen mit Vorbildcharakter vor, die vor allem für junge Menschen Impulse setzen. Denn auch die jüngere Generation soll in ihrem Migrationshintergrund nicht nur ein Hemmnis, sondern auch eine Chance für besondere berufliche Perspektiven sehen. Die tatsächlich vorhandenen Probleme sollen dabei aber nicht übersehen werden.

Gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft, Politik und Gesellschaft haben wir das Bewusstsein für diese Thematik schärfen und die sich daraus bietenden Chancen fördern wollen, um durch konkrete Darstellung von Integrationserfolgen zum selbstbewussten Handeln zu ermutigen.
Fast alle Veranstaltungen waren erfolgreich, wie uns die positive Resonanz des Publikums zeigte. Dies bestätigt uns auch, dass wir mit unserer Arbeit und der Wahl der Themen richtig liegen und motiviert uns für das Jahr 2010.

Mit dem Jahresprogramm 2010, welches unter dem Leitmotiv „Gesundheit und Migration" steht, möchten wir in Vorträgen, Seminaren und Diskussionsveranstaltungen im Rahmen der derzeitigen Gesundheitsdebatte auf andere Gesichtspunkte aufmerksam machen, damit Chancen und Probleme kultureller Vielfalt im Gesundheitswesen differenzierter wahrgenommen und somit besser eingeschätzt werden können. Denn „interkulturelle Kompetenz“ ist - unabhängig vom Migrationsstatus eines Patienten - eine Schlüsselqualifikation für eine humane, am Individuum orientierte Gesundheitsversorgung. Darüber hinaus könnte die Berücksichtigung dieser Aspekte langfristig einen Beitrag zur Reduzierung ungleicher Gesundheitschancen in unserem Gesundheitssystem leisten und nicht zuletzt kostensparend wirken. Für dieses Vorhaben und unsere anderen Schwerpunktthemen sind wir weiterhin auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Wir wissen, dass wir ohne Ihre jahrelange Treue und Unterstützung mit unserer Arbeit nie soweit gekommen wären. Vielen Dank dafür!

Ikbal Berber

Präsidentin 

 

 
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