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Abschlussfest „Interkulturelles Lernen“ Sonntag, 17. Mai 2009, 14.30–18.00 Uhr Kultur- und Sporthalle Rehlingen-Siersburg Die sieben Kindergärten der Gemeinde Rehlingen-Siersburg hatten sich im Rahmen des Projekts „Interkulturelles Lernen“ auf eine Reise um die Welt begeben. Jeder Kindergarten lernte einen anderen Kulturkreis oder Kontinent kennen – vertreten waren Afrika, Indien, Italien, Lateinamerika und Russland. Am Sonntag, 17.05.2009, feierten alle Einrichtungen ein großes gemeinsames Abschlussfest in der Kultur- und Sporthalle der Gemeinde. Etwa 400 Eltern, Geschwister, Großeltern und Freunde waren gekommen, um die Präsentationen der Kindergartengruppen zu sehen.
Trommel-Präsentation vom Kinderhaus St. Nikolaus  Zusammen mit ihren Workshopleitern präsentierten die Kleinen Teile dessen, was sie während der Projektphase gelernt hatten. Neben den Tanz-, Gesangs- und Schauspielvorführungen auf der Bühne lockten St. Konrad reiste nach Russland die Infostände der Kindergärten mit allerhand Leckereien aus den jeweiligen Kulturkreisen. Insgesamt war es ein kunterbuntes, fröhliches Fest. Italienische Leckereien vom AWO Kinderhaus Rehlingen
Angeboten und koordiniert wurden diese Workshops vom Verein Ramesch. Den anerkennenden Dank gab Ikbal Berber weiter an die Kinder, die Eltern und insbesondere an die Erzieherinnen und Erzieher. Sie würden sich mit Interkulturalität identifizieren und dies mit großem Engagement an die Zukunftsgeneration vermitteln, so die Präsidentin des Vereins. Ebenso wie Berber dankten auch der Bürgermeister Martin Silvanus und Herr Hanno Krisam, Sprecher des Aktionsbündnisses für Toleranz und Menschlichkeit, den Workshopleitern, allen Kooperationspartnern wie dem Bildungsministerium des Saarlandes, allen Beteiligten und eben Ramesch e.V. Denn nach dem Schock vor zwei Jahren, als sich die NPD in der Gemeinde niederlassen wollte – was glücklicherweise verhindert werden konnte –, ist man hocherfreut darüber, dass große Solidarität gezeigt wurde und noch immer wird. Die Bürgerinnen und Bürger machen sich stark gegen Rechtradikalismus und Fremdenfeindlichkeit und für die menschliche Vielfalt, so Silvanus.
Auch Klaus Kunz als Vertreter des Bildungsministeriums lobte diese wichtige Präventionsarbeit. Man müsse Antirassismus entgegenwirken und die Bereicherung durch die Vielfalt der Kulturen fördern. Einhellige Meinung ist: „Schließlich sind alle Menschen gleich, aber jeder Mensch ist ein Individuum.“ |